ADS- | ADHS-Kinder und Konsumgüter

Viele Kinder mit ADS | ADHS zeigen schon in jungen Jahren ein extremes Konsumverhalten.
Sie scheinen ein völlig übersteigertes Anspruchsdenken zu haben.
Sie sind nie zufrieden mit dem, was sie haben....
ADS- | ADHS-Kinder "müssen" immer sofort haben, was andere haben …. , es muß immer das neueste Spielzeug, die neuste Spielekonsohle, das aktuellste Videospiel, der neuste „Fan-Artikel“ der Lieblingsserie, die angesagteste Kleidung, das modernste Handy, der tollste MP3-Player, das schickste Fahrrad ….. u.s.w sein.
- Aber auch wenn sie diese Wünsche erfüllt bekommen, sind sie nur sehr kurze Zeit damit zufrieden.
Sofort enstehen neue Wünsche, die meist sehr penetrant und agressiv eingefordert werden. Ein „Nein“ wird nicht aktzeptiert und Diskussionen darüber enden nicht selten in heftigen Wutausbrüchen, die oft auch mit Beschimpfungen und Beleidigungen gegen die Eltern einhergehen.
- Einsicht ist auch mit den besten Argumenten nicht zu erwarten.
Wie kommt es dazu ?
Kinder mit ADS | ADHS haben permanent das Gefühl, irgendwie „anders“ zu sein. Sie scheinen nie wirklich „dazu“ zu gehören und nirgedwo richtig „hin zu passen“.
Durch dieses „Anders-Sein“ erhält das Kind sehr wenig Bestätigung von seiner Umwelt.
Sein Handeln ist oft nicht klahr nachvollziehbar und es scheint keine erkenbare Struktur im Denken und Handeln des Kindes vorhanden zu sein.
- Das ist die Rückmeldung, die die Kinder täglich von ihrer Umwelt erhalten …....
Die betroffenen Kinder sind aber auch nicht in der Lage sich selbst zu bestätigen, weil sie ihr Verhalten oft selbst nicht erklähren und einordnen können.
- Aber diese Bestätigung ist ernorm wichtig für die Entwicklung des Selbstwertgefühls.
Durch die fehlende Bestätigung von außen, gerät das Selbstwergefühl völlig aus dem Gleichgewicht.
Kinder mit ADS | ADHS suchen – unbewußt - nach anderen Impulsen um ihr Selbstbewußtsein stabil zu halten.
Sie finden diese „Zufriedenheit“ scheinbar vorübergehend in materiellen Dingen.
Allerdings hält dieser Zustand nur für kurze Zeit an. - Ein neuer positiver Impuls muß her – es werden neue „Forderungen“gestellt, - Taschengeld und Geldgeschenke werden sofort und unkonntroliert ausgegeben …...
Der Drang Bestätigung zu bekommen ist so stark, das ein „Nein“ nicht aktzeptiert werden kann, weil diese Bestätigung lebensnotwendig erscheint und das Kind keine andere Möglichkeit sieht um Bestätigung zu erhalten.
Dieser Kreislauf beginnt immer wieder von vorn........
Das Kind ist nicht in der Lage dieses Verhaltensmuster allein zu durchbrechen …....
Die Folgen
Es ensteht ein „Teufelskreis“ der nur schwer zu durchbrechen ist.
Die Eltern eines Kindes mit ADS | ADHS haben den Eindruck, den Ansprüchen ihres „Sprößlings“ nie genügen zu können, - so sehr sie sich auch anstrengen.
Ist das Kind mal zufrieden, hält das aber immer nur kurz an. Alles Neue ist schnell uninteressant und "muß" ersetzt werden.
Es fällt Eltern auch sehr schwer, die masiven Beschimpfungen des Kindes zu ertragen, wenn es seinen Willen nicht bekommt.
ADS- | ADHS-Kinder haben überhaupt keinen Bezug zu Geld. Es hat für sie keine Bedeutung. Es ist lediglich Mittel zum Zweck und besitzt keinen eigenen Wert.
Durch diese Verhaltensweisen führen zwangsläufig zu persönlichen Konflikten innerhalb der Familie und oft auch zu fianziellen Belastungen.
Dadurch erhält das Kind wiederum:
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eine weitere negative Bestätigung
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das Selbstbewußtsein wird wieder gestöhrt
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eine neue positive Bestätigug muß her
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neue Forderungen werden gestellt …...
Und alles beginnt zwangsläufig wieder von vorn ….... - die Situation verschlimmert sich immer mehr …..
Eltern müssen dieses Verhalten erstmal verstehen um damit umgehen zu können …..
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Was kan man tun ?
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ADS/ADHS und psychische Erkrankungen

