Sklerodermie - Symptome
Die Grundsymptpme der Sklerodermie sind:
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Müdigkeit und Erschöpfung
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Verdickungen und Schwellungen der Haut und der Gelenke
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Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen
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Sodbrennen
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Schluckbeschwerden
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Kurzatmigkeit
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Gelenk- und Muskelschmerzen
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Bewegungseinschränkungen
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Muskelschwäche
Der Befall der verschiedenen Orgarne kann sich folgendermaßen äußern:
Die Haut
DieHaut schwillt zuerst an. Später bilden sich Verdickungen und verhärtete Stellen.
Direkt unter der Hautoberfläche werden erweiterte Kapillargefäße sichtbar (sogenannte Teleangiektasien - „Besenreiser“). Sie sind oft nicht nur ein „kosmetisches Problem“ , sondern ein Zeichen für eine „Abflußstöhrung“ im Bereich des Venen-Systems und müssen behandelt werden.
Die Verärtung der Haut schreitet fort und führt zu einer starken „Hautstraffung“.
Die Haut wirkt glänzend und gespannt. Die Mimik des Gesichts wird zunehmend eingeschränkt. Dadurch ensteht bei Sklerodermie-Patienten das typische „Maskengesicht“.(Starrer Gesichtsausdrucks). DieMundöffnung verleinert sich und die Lippen sind dünn und schmal. Um den Mund herum bilden sich tiefe senkrechte Falten ( sogenannter „Tabaksbeutelmund“.
Die fortschreitende Verhärtung der Haut kann zu Lidschlußproblemen führen.
Die Veränderungen der Haut beginnen meist an Händen, Füßen und Gesicht und breiten sich zur Körpermitte aus. Der Patient wird förmlich „eingemauert“
Finger und Zehen
Ein erstes Anzeichen für die Erkrankung ist das meist das „Raynaud-Syndrom“
Durch Kälte oder starke Emotionen (Stress )verfärben sich die Finger (und/oder Zehen) weiß werden gefühllos und fangen an stark zu „kribbeln“. Der gleiche Effekt kann auch an den Ohren, an der Nase oder im Mundbereich auftreten. Beim Aufwärmen werden die Finger (und/oder Zehen) blau bis lila und schmerzen sehr stark
Im Verlauf schwellen die Finger (und/oder Zehen)zuerst an,- dann werden die ersten „Hautveränderungen“sichtbar. Die Finger (und/oder Zehen) sind gerötet und die Haut wirkt glänzend und wachsartig. Die Nagelhaut verdickt sich, ist sehr schmerzempfindlich und oft auch entzündet
Durch die gespannte Haut ensteht das Gefüh, stänig „zu kleine Handschuhe“ zu tragen.
Später wird die Haut dünn und die Endglieder der Finger werden schmal und laufen spitz nach oben zu (sogenannte „Madonnenfinger“).
Das führt zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung der Finger, die sich im Verlauf weiter verschlimmert. An den Fingerkuppen kann durch die verminderte Durchblutung Gewebe absterben ( "rattenbissartige Nekrosen" /Gewebeschäden).
An den Fingern und um die Gelenke enstehen „Kalziumknoten“. Das führt zu einer Verkürzung der Muskeln und bewikrt eine „zwanghafte Beugestellung“ der Fingergelenke (sogenannte „Krallenhand“)
Muskulatur und Gelenke
Wenn Muskeln und Gelenke betroffen sind, treten folgende Symptome auf:
Muskel- und Gelenkschmerzen. Gelenkschmerzen treten seht häufig auf. Die Gelenkschmerzen werden aber nich durch eine Entzündung hervorgerufwn, sondern dadurch, das durch die fortschreitende „Schrumpfung“ der Haut die Beweglichkeit immer mehr eingeschränkt wird . Das verursacht die Schmerzen. Es kann auch zu Sehnenscheidenverdickungen oder Arthritis kommen.
Die Muskeln verkürzen sich und das führt zu einer "zwanghaften" Beugung der Gelenke.
Im weitern Verlauf kann es zu Muskelschwäche oder Muskelrückbildung kommen. Ein Anzeichen für Muskelschwäche sind häufig Schwierigkeiten beim Greifen, Unsicherheit beim Gehen und schnelle Erschöpfung bei Bewegung.
Der Mund kann nur noch eingeschränkt geöffnet werden. Dadurch werden z.B: zahnärztliche Behandlungen immer schwieriger.
Verdauungs-Trakt:
Einverkürztes Zungenband führt zu Schluckstörungen.
Die Speiseröhre wird starr, unbeweglich und verengt sich. Das verursacht Schluckbeschwerden und die Nahrung wird nicht mehr richtig in den Magen transportiert. Um das auszugleichen, versucht die Speiseröhre den Nahrungsfluß durch krampfartiges Zusammenziehen zu ermöglichen.
Von der Verhärtung des Gewebes ist häufig auch der Muskel betroffen, der am Mageneingang den Rückfluß von Mageninhalt in die Speiseröhre verhindert. Es schließt nicht mehr richtig und aggressive Magensäure fließt zurück in die Speiseröhre. Die Schleimhaut der Speiseröhre wird angegriffen. Das führt zu einer chronischen Endzündung der unteren Dritels der Speiseröhre bis hin zur Bildung von Narbengewebe und Geschwüren. Die Patienten leiden unter: Sodbrennen, Schluckbeschwerden, saurem Aufstoßen, Schmerzen der oberen Magengrube oder hinter dem Brustbein, Schmerzen beim Essen oder auch Erbrechen. Außerdem können Verdauungsstörungen, Übelkeit und Schlafprobleme auftreten. Die Beschwerden sind meist am Tag etwas besser, verschlimmern sich aber beim Liegen oder Bücken.
Bei Befall des Darms kommt es zu einer Einschränkung der Darmfunktion. Die Aufnahme von Nährstoffen ist gestört. Durch die gestörte Darmfunktion kommt es zu Durchfall, Verstopfung und krampfartigen Bauchschmerzen.
Blutgefäße
Von der Verengung und Verhärtung der Blutgefäße können auch die inneren Orgarne betroffen sein. Auch hier kann es zu Durchblutungsstörungen kommen
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Leber
Verhärtungen und vernarbtes Gewebe können zu einer Blockade der Abflusswege der Leber führen. Es kann zu Gelbsucht und Leberschäden kommen.
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Lunge
die Lunge verhärtet sich, deshalb wird mehr Kraft benötigt, um die Lungenflügel auszudehnen, damit der Gasaustausch stattfinden kann. Der Gasaustausch ist gestört, der Sauerstoffgehalt des Blutes ist niedrieger.
Das führt zu andauernder Müdigkeit, sehr eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit, trockener Reizhusten, Kurzatmigkeit und Atemnot.
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Herz
Bei ca. 30-50% der Sklerodermie- Patienten ist auch das Herz betroffen.
Das Herzmuskelgewebe wird geschwächt und durch die Verhärtung des Bindegewebes wird der Herzbeutel in seiner Pumpleistung beeinträchtigt
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Niere
Durch die Gewebeveränderungen kann die Niere ihre Filterfunktion nicht mehr richtig ausführen.
Giftstoffe werden nicht mehr richtig aus dem Körper geleitet.
Die Regulierung des Wasserhaushalts im Körper ist gestört.Der Blutdruck kann nicht richtig reguliert werden
Der Säure-Basenhaushalt kommt aus dem Gleichgewicht.
Der Gehalt von Elektrolyten (Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphat ….) im Blut wird nicht richtig reguliert.
Die Bildung von Hormonen zur Anregung der Blutbildung, zum Schutz und zur Abwehr von Infekten, zur Regulierung der Weite und Durchlässigkeit der Blutgefäße, zur Wahrnehmung von Schmerzen und zur Entstehung von Entzündungen und Schockreaktionen ist gestört.
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Nervensystem
Es kommt zu Schädigungen von Nerven des „peripheren Nervensystems „(bildet die Verbindung des zentralen Nervensystems zu den Körperteilen. Besteht aus sensorischen und motorischen Nervenfasern, Blutgefäßen und Bindegewebe)
Die Beschwerden können den sensorischen Bereich („Fühlen“), die Muskelkraft und den motorischen Bereich (“Bewegung“) betreffen.
Die Symptome können sein:
- „brennende“ Schmerzen in Armen und Beinen
- „kribbeln“ oder Taubheitsgefühle an betroffenen Stellen
- Wadenkrämpfe, meist in der Nacht
- Muskelzucken und motorische Unruhe der Beine
- Schwäche und Rückbildung der Muskeln
- Unsicherheit beim „Gehen“
- gestörte Temperatur- und Schmerzempfindung,
Temperaturen und Schmerzen werden nicht oder nur vermindert wargenommen.
Es kann zu Verbrennungen, Efrierungen und Verletzungen kommen, ohne das der
Betroffene es merkt. Vor allem an den Füßen können regelrechte „Hautkrater“
entstehen, die nicht oder erst zu spät erkannt werden und Entzündungsherde
bilden. -
„ Sjögren-Syndrom“
Durch die Fehlfunktion des Imunsystems (Autoimunerkrankung) werden die Drüsen zerstört, die Flüssigkeiten und andere Stoffe an den Körper abgeben („ exokrine Drüsen“)
Beispielsweise:
die Tränendrüsen
ofttrockene, tränende, gerötete, brennende oder juckende Augen.
Häufig auftretende Bindehautentzündung, Lichtempfindlichkeit, Gefühl von „Fremdkörpern“ im Auge, Schädigung der Hornhaut
die Speicheldrüsen
trockener Mund und Probleme beim Kauen und Schlucken
die Schweißdrüsen
trockene und schuppige Haut, Juckreiz
die schleimproduzierenden Drüsen im Bronchial- und Magen-Darm-Bereich)
trockene Nase mit „Krustenbildung“, trockener Husten
die Bauchspeicheldrüse
Verdauungsstörungen, Gewichtsabnahme, starke Müdigkeit, Erschöpfung
Häufig treten zusätzlich auch Gelenk- und Muskelschmerzen auf.
Ängste und Stress können die Symptome verschlimmern

hier wird noch gebaut...
Fortsetzung folgt.......
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